Logik        

 

                 

(02 .04. 2012)

 

EINFÜHRUNG

 

Was ist Logik?  Am besten ist hier eigentlich immer noch die Definition der klassischen Logik. Danach umfasst die Logik:

 

- die Lehre vom Begriff

  (heute könnte man sagen: die Theorie der Eigenschaften bzw.    

  Mengen)

 

- die Lehre vom Urteil

  (heute könnte man sagen: die Theorie der Aussagen, Sätze oder    Relationen)

 

- die Lehre vom Schluss

  (heute könnte man sagen: die Lehre von den tautologischen  

  Aussagen bzw. Relationen).

 

Am wichtigsten sind dabei die logischen Schlüsse: Bei einem Schluss wird – vereinfacht gesagt – von einer Aussage A auf eine andere Aussage B geschlossen, wobei der Informationsgehalt von B eine (echte oder unechte) Teilmenge des Informationsgehaltes von A ist.  

 

So gesehen sind logische Schlüsse objektiv redundant, sie tragen dennoch zu einem subjektiven Informationsgewinn bei, weil man Zusammenhänge erkennt, die einem vorher nicht bewusst waren.

 

Genauer bin ich auf die Definitionen der Logik in meinen beiden Logik-Büchern eingegangen: „Integrale Logik“ (vor  allem S. 18-35) und „Neue Logik" (vor allem S. 18-33).

 

Die Logik ist eins der Gebiete, die mich am meisten fasziniert und mit denen ich mich am meisten auseinandergesetzt habe. Über viele Jahre habe ich immer wieder an logischen Studien gearbeitet, vielleicht hundert Aktenordner mit eigenen Aufzeichnungen zur Logik gefüllt.

 

Dabei war von Anfang an mein Ansatz, einerseits die vorhandene Logik-Literatur zu studieren, aber andererseits ein eigenes, neues Modell zu entwickeln. Und zwar, weil ich die herkömmliche Logik in vielem für unsystematisch, inkonsequent, simplifizierend, formalistisch, fehlerhaft und „unlogisch“ fand, auch ohne Blick für die Ganzheit der Logik.

 

Diese Einstellung, Autoritäten zwar zu schätzen, aber deren Lehren nicht unkritisch einfach anzunehmen, zeichnet auch meine anderen Schriften aus.